Seit Beginn des Krieges hört man von den Experten, Russland müsse man mit Stärke begegnen, denn nur so eine Sprache würde im Kreml auch verstanden. Nach dem Treffen des deutschen Außenministers mit seinem Amtskollegen Lawrow am Rande der UN-Vollversammlung ist das Gejammer nun aber groß. Der Russe habe den Deutschen lächerlich gemacht. (K)eine Pointe. Wadephul sei einerseits von zahlreichen Kollegen gebeten worden, offen zu sein für Gespräche, zitiert das ZDF den Minister. Diese Kollegen hätten ihm geraten, dass man zu irgendeinem Zeitpunkt auch wieder direkt miteinander reden müsse. Ginge es nach den Twitter-Experten sowie den Falken in den eigenen Reihen, auf die der Außenminister somit offensichtlich nicht hörte, hätte er entweder gar nicht oder allenfalls bewaffnet zu dem Treffen gehen müssen, um „Stärke“ zu demonstrieren. Er kam aber nur mit einem Sprechzettel, so stellt es jedenfalls der russische Außenminister dar.
SEP.








